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Immobilientipps · 7. August 2026

Diese Merkmale machen eine Immobilie seniorengerecht

Barrierefrei ist mehr als eine Rampe an der Haustür. Wir zeigen, welche Merkmale eine Immobilie im Alter wirklich alltagstauglich machen — und wann ein Verkauf sinnvoller ist.

Seniorengerecht ist keine feste Norm, sondern eine Frage der Alltagstauglichkeit. Diese Merkmale entscheiden am häufigsten, ob eine Immobilie im Alter noch passt.

Schwellenlose Zugänge

Ein Eingang ohne Stufen und schwellenlose Übergänge zwischen den Räumen sind die Grundvoraussetzung für die Nutzung mit Rollator oder Rollstuhl. Nachträglich lässt sich das oft nur mit erheblichem baulichen Aufwand herstellen.

Bad ohne Wanne

Eine bodengleiche Dusche statt einer Badewanne reduziert das Sturzrisiko spürbar — eine der häufigsten Unfallursachen im Alter überhaupt. Die DIN 18040-2 für barrierefreies Bauen schreibt dafür ausreichend große Bewegungsflächen vor den Sanitärobjekten vor.

Ausreichend breite Türen und Flure

Türbreiten und Flurmaße, die im normalen Alltag völlig ausreichen, werden mit Rollator oder Rollstuhl schnell zum Nadelöhr. Die Norm nennt hierfür konkrete Mindestmaße — ein Blick in die Bestandspläne verrät früh, ob sich nachrüsten lässt.

Erreichbarkeit ohne Treppen

Bei mehrgeschossigen Häusern entscheidet ein Aufzug oder zumindest ein barrierefreies Erdgeschoss mit Schlafzimmer und Bad darüber, ob das Haus dauerhaft bewohnbar bleibt. Fehlt beides, wird häufig irgendwann der Umzug zum Thema.

Umbauen oder verkaufen?

Nicht jede Immobilie lässt sich wirtschaftlich sinnvoll nachrüsten. Wir haben die Optionen — Verkauf, Vermietung oder Umbau — in unserem Beitrag Wohnen im Alter: Verkaufen, vermieten oder umbauen? gegenübergestellt. Eine unabhängige Wertermittlung zeigt, welcher Weg sich für Sie rechnet.

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